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<pre>Verschleißerscheinungen am Samstag wären somit keine allzu große Überraschung. Erst recht, weil sich wichtige Säulen wie Raffael und Thorgan Hazard ohnehin schon seit Wochen mit diversen Wehwehchen herumplagen.  <p> Auch in Berlin war es der Mannschaft von Thomas Tuchel zuletzt wieder einmal nicht gelungen, nach einer Gala in der Champions League erfolgreich in den Alltags-Modus umzuschalten: Letztlich kostete die Borussen die erforderlich gewordene Rotation den eigentlich anvisierten Sieg.  <p>  Aufgrund der Quoten bietet sich die Doppelte Chance auf die Gastgeber an. Diese 1,70 lohnt sich in meinen Augen definitiv, denn wer nur ein Heimspiel verloren hat, kann prinzipiell auch gegen Freiburg punkten. <p> Wolfsburgs Talfahrt geht indes weiter. Das 0:1 gegen Freiburg war nicht nur das siebte Bundesligaspiel ohne Dreier, sondern auch die fünfte Pleite an den letzten sechs Spieltagen. Es war zudem die vierte 0:1-Pleite der Wölfe in besagten letzten sechs Partien. In Dortmund hat der VfL zuletzt im Jahr 2012 ein BL-Match gewonnen. Seitdem gab es dort nur noch zwei Remis und neun Pleiten, zuletzt sechs in Folge. <p>  Wir Wettfreunde gehen daher von einem eher knappen Spiel am Samstag aus, indem schlussendlich jedoch die Hausherren – so wie in vier der letzten fünf direkten Begegnungen – das bessere Ende für sich haben werden.  </pre>


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<pre>Wenngleich sich die Defensive beim jüngsten 2:2 gegen Freiburg wieder merklich fehleranfälliger präsentierte, schrammte das Team auch gegen den Aufsteiger nur knapp an einem Sieg vorbei; mit dem Fehlschuss vom Punkt ließ Hunt kurz vor dem Abpfiff die Chance auf den vollen Dreier sausen.  <p> Besonders bitter: Mit Werder Bremen und dem FC Augsburg hatte der Tabellenzehnte dabei sogar zwei Mannschaften vor der Brust, die den Klassenerhalt noch immer nicht fixiert haben.  <p>  Stattdessen rechnen wir mit einer spielerisch klar überlegenen Fohlenelf, die die Rückschläge der vergangenen drei Spieltage unbedingt vergessen machen will. Auch, um den Weihnachtsfrieden nicht weiter zu gefährden. <p> Wir Wettfreunde tippen aber dennoch auf einen Heimsieg der Bayern, die gegen eine Mannschaft aus dem Spitzenfeld der Liga auch äußerst konzentriert ans Werk gehen und am Ende drei Punkte einfahren werden. <p>  In Leverkusen kann man nur hoffen, dass es am Ende nicht tatsächlich einen solchen Aufwand für die kleine Klettertour in der Tabelle braucht.  </pre> 


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<pre> Dennoch wird diese Situation der Werkself bekannt vorkommen: In der Vorsaison blieben die Rheinländer in den ersten drei Liga-Spielen sieglos und holten nur einen Punkt.  <p> Hannovers Leistung gegen die Bremer zeigte einmal mehr die altbekannten Probleme der Niedersachsen in ihrer zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg auf.  <p>  Beiden Teams fehlen zahlreiche Spieler, was vom Bundesliga-Zweiten allerdings wohl besser kompensiert werden kann. Stuttgart verlor zuletzt das Kellerduell gegen die Arminia — und das sogar im eigenen Stadion. <p>  So seltsam es nach dieser Auftakt-Niederlage klingen mag, aber Leverkusen machte vieles richtig, wie auch die Zahlen belegen: 19:13 Torschüsse zugunsten der Werkself, davon acht oder gar neun hochkarätige. <p>  „Wie wir in das Spiel gegangen sind, war pomadig und selbstgefällig. Das war über weite Strecken Alibifußball ohne Robustheit und Wettkampfhärte. So gewinnst du kein Spiel in der Bundesliga.“  </pre>


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<pre> Davon ist offenbar auch Shooting-Star Yannick Gerhardt überzeugt. Wenn wir es schaffen, konstant zu punkten, können wir weiter nach oben schauen“, lehnt sich der junge Spielmacher für Kölner Verhältnisse schon jetzt ungewohnt weit aus dem Fenster.  <p> Doch am Samstagabend steht erst einmal das direkte Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn im Vordergrund. Hoffenheim hat einen Punkt mehr auf dem Konto und will diesen knappen Vorsprung nach Möglichkeit zumindest behalten.   <p> Beim 1:1 im Signal Iduna Park bekamen im Dezember nicht zuletzt auch jene Borussen die Tücken der Süddeutschen zu spüren, die sich zuvor auch schon bei den höher eingeschätzten Teams aus Köln und Leverkusen mit einfachen Punktgewinnen eindecken konnten. <p>  Im Lager der Hamburger will man solche Horror-Szenarien gar nicht zulassen und beruft sich auf die Tugenden wie Einsatz, Leidenschaft und Wille — und darauf, dass man vor zwei Wochen auch bei RB Leipzig (immerhin die zweitbeste Heimmannschaft) einen Punkt geholt hat.  <p> – Nach dem glücklichen 1:0 gegen die Hertha nahm VfB-Coach Hannes Wolf mit leichter Scham den vollen Dreier in Empfang.  </pre>


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<pre> Der Umbruch geschah beim BVB auf der Trainerbank und weniger bei den Spielern. Ciro Immobile wurde verliehen, Sebastian Kehl hat seine aktive Karriere beendet. Die namhafteste Neuverpflichtung ist Gonzalo Castro, der aus Leverkusen geholt wurde. Roman Bürki liefert sich mit Roman Weidenfeller einen Kampf um die Position des Einser-Goalies.  <p> Doch obwohl Peter Stöger mit dieser Leidenszeit gebrochen hat, ist dessen Ausbeute gegen die Bayern ausgesprochen dünn: Bei den bislang zu Buche schlagenden vier Niederlagen hatten seine Kölner insbesondere an der Isar überhaupt nichts zu bestellen (1:4, 0:4).  <p>  Erst ein strittiger Elfmeter brachte den Ausgleich der Schalker, doch nur Sekunden vor Schluss sorgte Daniel Ginczek mit einem Flachschuss für den 2:1-Siegtreffer — ein Erfolg, mit dem wohl nur wenige gerechnet haben. <p>  Da nennenswerte Verstärkungen im Winter bis dato ausgeblieben sind, wird nun nach aller Voraussicht auch Torsten Frings nicht viel an der spielerischen Ohnmacht ändern können: Nach der festen Überzeugung der Wettfreunde steuern die Lilien auf eine ganz bittere Rückrunde zu.  <p> Aus psychologischer Sicht ist es von unschätzbarem Wert, sich noch vor dem fälligen Neustart aus der Opferrolle zu befreien: In den letzten Tagen tankten die 98er das erforderliche Selbstvertrauen, um demnächst dann zumindest unterklassig eine herausgehobene Stellung einzunehmen.  </pre>


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